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01.05.2018, 21:33 Uhr

Wohnen, Arbeitsplätze und Kultur am Schlossplatz

Die Hanauer Christdemokraten haben sich in den vergangenen Wochen ein erstes Bild zu den Planungen rund um die Entwicklung des Schlossplatzes machen können. Nach ersten Gesprächen mit den verschiedenen Vertretern für das Projekt ziehen die Christdemokraten eine erste Bilanz und zeigen sich erfreut über die vielfältigen Ideen und Vorschläge.

„Bereits heute nimmt man die Hanauer Altstadt anders wahr, als dies noch vor ein paar Jahren der Fall war. Hier findet wieder kulturelles und gesellschaftliches Leben statt“, kommentiert die Fraktionsvorsitzende der CDU Hanau Isabelle Hemsley die Entwicklungen in der Hanauer Altstadt.

Das von der Stadt angestrebte Konzeptvergabeverfahren versucht einen Schulterschluss zwischen Tradition und Moderne für dieses Quartier zu schaffen. Mit den bereits vorliegenden Plänen wird im Laufe der nächsten Jahre der gesamte Bereich rund um den Schlossplatz weiter aufgewertet und vervollständigt damit das Bild einer modernen Stadt. Bereits unter der Führung der damaligen Oberbürgermeisterin Magret Härtel wurde das heutige Ensemble zwischen Alt und Neu mit dem Congress Park erfolgreich umgesetzt. Dieser Gedanke wird nun mit dem Kanzleigebäude weiterentwickelt.

Die bislang vorgelegten Vorschläge für ein urbanes Quartier welches Büronutzung, Wohnraum und kulturelle Nutzungen zusammenfügt, wird von den Hanauer Christdemokraten als wünschenswert betrachtet. Unterstützt wird ein solches urbanes Quartier von der hessischen Landesregierung durch das neu eingeführte Planungsinstrument, dass es bei Grundstücksvergaben nicht mehr nur um den rein preislichen Aspekt geht, sondern vorallem Planungskriterien festgeschrieben werden können.

„Uns ist neben der Modernisierung wichtig, dass die Grundstücke weiterhin in städtischer Hand bleiben und nur per Erbpacht veräußert werden. Das Kanzleigebäude gehört zum „Herzen der Altstadt“ und sollte auch weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. Insoweit unterstützen wir die Vorstellungen der Stadt“, erläutert der Stadtverbandsvorsitzende Joachim Stamm.

Die Christdemokraten schauen gespannt auf die Beratungen in den kommenden Wochen und Monaten. Auch gibt es bereits Vorschläge aus der Bürgerschaft, die die historische Bebauung am Schlossplatz wiederbeleben und damit auch die Erbsengasse wieder entstehen lassen möchten. Somit würde ein städtebaulicher Eindruck wiederentstehen, wie ihn Hanauer Bürgerinnen und Bürger erlebt haben, die heute schon das 80. Lebensjahr vollendet haben oder die Situation aus historischen Aufnahmen kennen. Diese und eventuell noch weitere Entwürfe gilt es in den kommenden Monaten in einem transparenten und offenen Diskussionsprozess zu bewerten und eine städtebauliche Gesamtlösung für das Areal zu finden.

„Aus dem Wettbewerblichen Dialog ist die Idee entstanden, für die Aussenfassade und andere Bereiche mehrere Entwürfe zu entwickeln und diese in einem Bürgerforum bewerten zu lassen. Ein solches Verfahren könnten wir uns für die Gestaltung des Kanzleigebäudes und des umliegenden Schlossplatzes ebenfalls gut vorstellen, um einen weiteren Platz und eine Flaniermeile im Sinne und Interesse der Hanauer zu erschaffen“, so Hemsley und Stamm abschließend.