Presse

04.02.2018, 10:50 Uhr

Zwischenlager für Atommüll ist nicht zu akzeptieren!

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes, in Hanau ein Zwischenlager für Atommüll zu genehmigen, ist auch für die Hanauer CDU nicht hinnehmbar, so Fraktionsvorsitzende Isabelle Hemsley und der Stadtverbandsvorsitzende Joachim Stamm.


Oberbürgermeister Claus Kaminsky kann sich auf die absolute Unterstützung der Christdemokraten verlassen. „Auch wir sehen hier einen krassen Widerspruch des Verwaltungsgerichtes für schon genehmigte Gewerbegebiete“, so die Fraktionsvorsitzende Hemsley weiter.

Wir sind es den Hanauer Bürgerinnen und Bürger schuldig, all unsere Möglichkeiten auszuschöpfen. Bereits schon einmal wurde ein solches Vorhaben erfolgreich abgewehrt und auch diesmal werden wir nicht müde werden, die Interessen der Stadt und ihren Bürgern mit allen Mitteln zu erstreiten.

Es kann nicht sein, dass die Stadt Hanau als eine jener Städte in Deutschland genannt wird, die einen unglaublichen Aufschwung durch eine erfolgreiche Konversion früherer Militärgelände und Stadtentwicklung nun durch die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes mit einem Schlag einen unglaublichen Schaden erleiden würde. Es geht hier um weitaus mehr als nur einen Imageschaden, es geht auch um verheerende Folgen für die gesamte Rhein- Main- Region.

Die Stadt macht sich gerade auf den Weg in der Pioneer Kaserne die größte Konversionsfläche zu einem attraktiven Wohngebiet für bis zu 5000 Menschen umzugestalten. Dieses Vorhaben wird von der Hanauer CDU auf allen Ebenen unterstützt.

Die Region braucht dringend Wohnraum, genau das soll in Wolfgang realisiert werden. Ein Zwischenlager für Atommüll in diesem Stadtteil wird der positiven Entwicklung der Stadt jedoch enormen Schaden zufügen und nicht zum Wohlbefinden der Neubürger an diesem Standort beitragen. Wir brauchen das Gewerbegebiet in Wolfgang als auch die Wohnraumfläche zur Weiterentwicklung. Was wir allerdings nicht brauchen ist ein Atommüllager in unserem Gewerbegebiet!

Hanau ist kein Atomdorf mehr, diese Schlagzeilen wollen wir nicht mehr lesen. Solidarität ist der Begriff der Hanau und seine Bürger prägt. Diese Solidarität wird auch unmissverständlich zum Tragen kommen, wenn es darum geht, die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen, sind sich Hemsley und Stamm sicher. Wir sehen allerdings nicht nur das große Erfordernis, alle politischen und juristischen Mittel auszuschöpfen. Auch das Engagement der Hanauer Bürgerschaft gegen das Vorhaben der Firma NCS wird hier gefragt sein. Dieser Kampf wird von allen Hanauern geführt werden müssen, sind sich die Christdemokraten abschließend einig.