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27.01.2019, 21:44 Uhr

Kasseckert sorgt für Unterstützung des Puppen- und Spielzeugmuseums in Hanau

Das Hessische Puppen- und Spielzeugmuseum Hanau kann sich auf eine weitere Unterstützung des Landes Hessen freuen.

Gemeinsam mit dem damaligen Minister für Wissenschaft und Kunst und dem heutigen Präsidenten des Hessischen Landtages, Herrn Boris Rhein, besuchte Heiko Kasseckert Ende des Jahres 2018 das Hessische Puppen- und Spielzeugmuseum in Hanau. Grund des Besuchs, den der CDU-Landtagsabgeordnete Heiko Kasseckert organisiert hatte, war einerseits die Vorstellung des im Arkadenbau des Staatsparks Hanau-Wilhelmsbad untergebrachten Museums und andererseits die Bitte um Prüfung einer weiteren finanziellen Unterstützung. Kasseckert wies in dem Gespräch auf die Einzigartigkeit des Museums hin, das Kulturgeschichte im Kleinen, von der Antike bis heute, auf unterhaltsame Weise präsentiert und jährlich rund 20.000 Besucher aus der Region begeistert. Dies sei ein wesentlicher Verdienst der neuen Leiterin, Frau Dr. Victoria Asschenfeldt, die das Museum sehr engagiert leitet und zu einem außerschulischen Lernort mit direktem Bezug zu deutscher und hessischer Geschichte gemacht hat, betont der Landtagsabgeordnete. Schulklassen sollen dort die Bezüge zwischen Frieden, Krieg und politischer Bildung erfahren, erklärte Asschenfeldt.

Helmut Geyer, der Vorsitzende des Trägervereins für das Puppen- und Spielzeugmuseum, wies darauf hin, dass sich das Museum überwiegend durch Eintrittsgelder, Spenden und Zuschüsse der Stadt Hanau finanziere. Für einzelne Projekte seien jedoch auch Eigenmittel notwendig. Daran scheitere oftmals die Teilnahme an Förderprojekten, so Asschenfeldt. Boris Rhein zeigte sich begeistert vom Engagement und dem Umfang der musealen Angebote. Das Museum befindet sich in einer Immobilie des Landes Hessen. Erst kürzlich hat das Land den Einbau eines Treppenliftes mit 50 % der Gesamtkosten unterstützt. Insgesamt werden derzeit außerdem umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Gebäude des Staatsparks Wilhelmsbad vorgenommen.

Die gemeinsame Werbung für das Museum ist in Wiesbaden offenbar angekommen. Ab 1. Januar 2019 werden dem Museum künftig die Depoträume im Arkadenbau mietfrei überlassen. Damit, so Kasseckert, können die bisher für die Miete eingesetzten Mittel künftig in die Projektförderung schießen. Ein erster wichtiger Schritt, um die Angebote des Museums weiter ausbauen zu können. Davon will Kasseckert auch die neue Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Frau Angela Dorn, überzeugen. Auch sie wird der Hanauer Landtagsabgeordnete zum Besuch einladen.