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Presse
10.06.2020, 15:05 Uhr
Einstellung des Fährbetriebes zwischen Mühlheim und Maintal
Die Einstellung des Fährbetriebes zwischen Mühlheim und Maintal beschäftigt auch die Hanauer Christdemokraten. Nach Gesprächen mit Anwohnern und entsprechenden Beobachtungen empfinden viele seit der Einstellung ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Besonders betroffen sind dabei die Verkehrsbereiche in Steinheim, dem Kinzdorf und Kesselstadt.  

„Uns interessiert, ob der Stadt Hanau bereits valide Zahlen zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen vorliegen und wenn ein solches vorliegt, inwieweit vorallem die Straßen in Steinheim, dem Kinzdorf und in Kesselstadt belastet sind. Hierzu haben wir eine entsprechende Anfrage an den Magistrat der Stadt Hanau gerichtet“, so die Fraktionsvorsitzende Isabelle Hemsley. 

Darüberhinaus interessiert die Hanauer Christdemokraten, ob es schon Ergebnisse der Vorprüfung des Regionalverbandes Rhein-Main gibt. Im Juli 2019 wurde zwischen den Städten Hanau, Maintal und Mühlheim, den Kreisen Main-Kinzig und Offenbach, sowie Hessen Mobil eine Absichtserklärung unterzeichnet. Inhalt der Erklärung war das Ausloten einer möglichen zusätzlichen Mainquerung im Osten der Region unter Projektleitung des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain.

„Das Ergebnis der Vorprüfung war für das erste Halbjahr 2020 erwartet worden. Hier würde uns interessieren, ob das Ergebnis vorliegt, oder wie der Stand des Projektes ist“, so der Stadtverordnete Jens Böhringer. 

Gerade im Hinblick auf die Verdichtung der Infrastruktur im Rhein-Main-Gebiet gilt es, die Verkehrsströme intelligent zu leiten um einen Verkehrskollaps zu verhindern. Vor diesem Hintergrund erwarten die Christdemokraten vom Magistrat der Stadt Hanau eine umfangreiche Beantwortung ihrer Anfrage. „Über eine zusätzliche Mainquerung als auch beispielsweise der barrierefreie Ausbau der Schleuse zwischen Mühlheim und Maintal, sollte, wie bei der Krotzenburger Schleuse, durchaus nachgedacht und in das Anfang des Jahres beschlossene Mobilitätsleitbild aufgenommen werden“, so die Christdemokraten abschließend.